Schwarzwaldverein-Höri e.V.

Karl Honsel von Karl Honsel @
Von Flaach nach Bülach

Über dem Naturschutzzentrum Thurauen lag noch der Nebel. Das hinderte 16 Teilnehmer nicht die 3. Etappe in Angriff zu nehmen.

Zuerst steil über Treppen zur Festung Ebersberg. Sie diente zur Verteidigung der Rüdlinger Rheinbrücke.

Weiter zum Tüfels Chanzli. Leider war der Nebel noch da und die Sicht weg. Das brachte für den Wanderführer Punktabzug in der Bewertung.

Kurz hinunter und wieder 400 m hinauf zum kleinen Hebelstein. Auch hier teilweise steil. Wieder Punktabzug für den Wanderführer. Der Nebel war immer noch da.

Ebenen Weges weiter zur Hochwacht. Dort war eine grössere Pause geplant. Angekommen am Rastplatz lichtete sich der Nebel. Das Viaduckt von Eglisau tauchte in der Ferne aus dem Nebel. Der Pausenplatz war schön, das Vesper gut, die Sonne lachte dazu. 100Punkte für den Wanderführer. Auf schmalem schönen Waldweg hinunter nach Teufen. Dort schlugen wir das Angebot einen Most zu probieren aus. Zu sehr zog uns das Restaurant am Tössegg mit seiner Sonnenterrasse und dem guten Kaffee mit Nussgipfel an. Der Wanderführer konnte wieder Punkte sammeln. Über die Tössmündung und wieder über viele Treppen hinauf zum Hörain.

Auf wenig befahrenen Strassen hinunter nach Bülach. Am Bahnhof angekommen, fuhr gerade der Zug weg. Somit.mussten wir eine Stunde mit Eis essen,Kaffeetrinken am Bahnhof Bülach verbringen. Mit dem Zug bis Rafz. Bei der Fahrt mit dem Postauto von Rafz  über Rüdlingen zum Ausgangsort konnten wir die verpasste Aussicht am Morgen nachgeniessen.

Am Tössegg Am Tössegg
Karl Honsel von Karl Honsel @
Rundgang mit Bürgerfrau und Nachtwächter.

Begonnen hat unser Tagesprogramm mit einer Wanderung in den Sonnenuntergang.
Start war in Engen vorbei am schönen Freibad, dem Campingplatz Richtung Zimmerholz. Durch die hügelige Hegaulandschaft mit den herbstlich angehauchten Wäldern. Den Hegaublick vor Augen. Kurz vor Zimmerholz einen Linksbogen auf die Anhöhe mit schöner Aus,- und Fernsicht.
Den  Hauserhof unterhalb, den Aspenhof links liegen lassend zum Franzosenwäldle. Am Rastplatz gab es zur Stärkung eine warme Suppe. Dann schnell hinunter nach Engen zur Bürgersfrau und dem Nachtwächter.
Von der Neuzeit ins Jahr 1800.
Wir begleiteten die Bürgersfrau, mit dem Nachtwächter zu ihrem Schutz, bei ihrem Gang durch Engen. Viele Gassen und Häuser haben in Engen die Jahrhunderte überdauert. In der Dunkelheit fühlten wir uns in den stillen Gassen tatsächlich in der Vergangenheit.
Das Leben damals war hart, kärglich und Mühsam. Verschiedene Adelsgeschlechter sowie Napoleon besetzten Engen. Auch als Durchgangsstation für Pilger während des Konzils in Konstanz diente Engen. Lustiges, grausliges aus der Zeit erfuhren wir. Die Bürgersfrau wusste so manche skurilen Rezepte für viele Leiden der Weiber und Mannen. Die Rezepte für Babynahrung, Hämorriden, Haarausfall und sonstige Gebrechen wollten wir lieber nicht Ausprobieren.
Der Nachtwächter verteilte seine Medizin „EhO“ = Ein hundsgwöhnliche Obstler. Auch er wusste vieles zu berichten. Er erklärte welche Aufgaben so ein Nachtwächter damals hatte. Türen verriegeln an den Häusern, wenn es vergessen wurde, Diebe und Strolche von den Häusern fernhalten, Stadttore zusammen mit dem Torwächter nachts öffnen wenn es notwendig war usw.
Nach 2 Stunden Rundgang mit erlebter Geschichte, interessanten Geschichten war unsere Führung durch das nächtliche Engen zu Ende.
Vielen Dank an Brigitte Messmer die Bürgersfrau und Alexander Seitz den Nachtwächter.
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